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Workshop Sicherheitsmanagement zum Thema "Verhaltenserkennung"

22.12.2017 14:27   

Teilnehmer des SiMa-Workshops "Verhaltenserkennung"


Am 18. Dezember fand im Studienzentrum Holstenhofweg ein von der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASWN) initiierter Workshop zum Thema "Verhaltenserkennung" zur Gefahrenerkennung in der Vortatphase statt. Dazu begrüßte Studiengangleiter Prof. Dr. Röhl neben Vertretern des ASWN mit Herrn Jörg Klein und Frau Melanie Leidinger auch zwei Vertreter des Landespolizeipräsidiums Saarland an der NBS.

Im Mittelpunkt des ganztägigen Arbeitstreffens stand die Erörterung von Möglichkeiten zum Erkennen tätertypischen Verhaltens im Vorfeld krimineller Aktivitäten, insbesondere im Zusammenhang mit terroristischen Anschlägen. Dazu stellten die Vertreter des ASWN das eigens entwickelte Fortbildungsprogramm "Awareness an Gefahrenorten" vor. Hierbei werden Schauspieler an tatsächlichen Einsatzorten gefilmt und die Videoaufnahmen anschließend ausgewertet, um Sicherheitsmitarbeiter möglichst praxisnah schulen zu können.

Prof. Dr. Röhl stellte den gemeinsam mit dem ASWN entwickelten Projektantrag "Tätererkennung und Erstreaktion in der Vortatphase krimineller Handlungen" vor, mit welchem sich die ASWN, die NBS und ein Praxispartner aktuell um eine Projektförderung im nationalen Sicherheitsforschungsprogramm bewerben. Anschließend beschrieben die Vertreter des LPP Saarland die Herausforderungen bei der Nutzung von Videotechnik zur Gefahrenabwehr.
Die Teilnehmer einigten sich darauf, Möglichkeiten zur gegenseitigen Unterstützung zu identifizieren, um das für das behördliche und zivile Sicherheitsmanagement zentrale Themenfeld der Verhaltenserkennung weiter zu entwickeln.