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FAQ für Interessenten

An wen richtet sich ein berufsbegleitendes Studium?

Berufsbgeleitende Studiengänge richten sich an alle Studieninteressierten, die bereits im Beruf stehen oder in der Ausbildung sind und sich weiterqualifizieren möchten. Ein berufsbegleitendes Studium ist eine Möglichkeit, die einen akademischen Abschluss in Reichweite bringt, obwohl eine berufliche Auszeit für ein Vollzeitstudium nicht möglich oder aus z.B. finanziellen Gründen nicht erwünscht ist.

Typische Motive der durch die NBS betreuten Studierenden sind:

  • In erster Linie eine Verbesserung der Karrierechancen.
  • Viele haben zunächst eine duale Berufsausbildung absolviert, fühlen sich dort aber nun intellektuell unterfordert und streben von daher einen akademischen Abschluss an.
  • Häufig wird auch der Wille geäußert, sich in der bereits eingeschlagenen Fachrichtung weiterzuqualifizieren.

Auslandssemester

Alle Informationen zum Auslandssemester während eines Studiums bei der NBS finden Sie hier im Bereich für Studierende.

HVV-Ticket

Studierende in den Vollzeitstudiengängen erhalten immer ein SemesterTicket. Weitere Informationen zum SemesterTicket erhalten Sie gerne hier auf den Seiten des HVV.

Studierende, die an der NBS Hochschule in einen Teilzeitstudiengang (Maschinenbau Teilzeit, Sicherhheitsmanagement Teilzeit) eingeschrieben sind, haben leider keinen Anspruch auf ein SemesterTicket.

Studierende, die in einen Kooperationsstudiengang mit der Hochschule Wismar (Betriebswirtschaft Teilzeit, Wirtschaftsinformatik Teilzeit) eingeschrieben sind, können eine HVV-Vergünstigung beantragen. Es gibt an jeder HVV-Verkaufsstelle DIN-A6-große Berechtigungsausweise für Studierende (Vorsicht, es gibt auch welche für Schüler! Diejenigen für Studierende erkennen Sie an dem Kürzel "St"). Bitte geben Sie den vorausgefüllten Berechtigungsausweis vor Lehrveranstaltungsbeginn oder in einer Pause bei einem unserer Mitarbeiter im Eingangsbereich ab. Sie erhalten diesen möglichst noch am selben Tag zurück. Eine Übersicht über die Preise finden Sie bitte (in der Rubrik "Ganz einfach - in wenigen Schritten zur Monatskarte") auf den Seiten des HVV.

Kann ich das Studium auch ohne Vorkenntnisse aufnehmen?

Natürlich. Grundsätzlich werden Ihnen alle relevanten Informationen für die Prüfungen in den Lehrveranstaltungen vermittelt. Sie sollten zusätzlich das gelernte Wissen in Eigenarbeit vertiefen. Wir wissen, dass viele Studierende gerade vor den Fächern Buchführung und Mathematik großen Respekt haben. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen gegen eine geringe Teilnahmegebühr die Möglichkeit, an Vorbereitungskursen in diesen Bereichen teilzunehmen.

Kindergeld

Der Bezug von Kindergeld und die steuerliche Berücksichtigung von volljährigen Kindern ist möglich, wenn sie sich in einer Berufsausbildung befinden und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Nach Abschluss der ersten Berufsausbildung oder des ersten Studienganges ist dies nur möglich, wenn ein Kind nicht mehr als 20 Stunden die Woche erwerbstätig ist (die Höhe der Einkünfte spielt keine Rolle, lediglich die Arbeitszeit ist relevant).

Wenn ein Kind neben der Ausbildung studiert, interpretiert der Bundesfinanzhof dies als einheitliche Erstausbildung (Urteil vom 03.07.2014 III R 52/13). Auch ein Masterstudium kann Bestandteil der Erstausbildung sein, wenn es zeitlich und inhaltlich auf den bereits absolvierten Bachelorstudiengang abgestimmt ist und das angestrebte Berufsziel erst so erreicht werden kann (vg. Urteil vom 03.09.2015 VI R 9/15).

Stand: April 2016. Alle Angaben ohne Gewähr, da sich Rechtssprechung und Gesetzeslage im steuerlichen Bereich schnell ändern können.

Muss ich an jeder Vorlesung teilnehmen?

Nein. Es gibt keine Präsenzpflicht. Wir empfehlen jedoch, den entgangenen Stoff gemeinsam mit einem Kommilitonen nachzuholen, damit Sie immer den Anschluss behalten.

Muss ich mir meinen Semesterplan selber zusammenstellen?

Nein. Das machen wir für Sie. Sie können sich ganz auf das Studieren konzentrieren. So können Sie sicher sein, dass Ihr Studium von der Arbeitsbelastung her gut zu schaffen ist, und alle Module sinnvoll aufeinander aufbauen. Sie müssen sich aber natürlich nicht an den von uns vorgegebenen Plan halten. 

Pflichtpraktika NBS-Hochschule

Einige allgemeine Hinweise:

Pflichtpraktika in allen Bachelor-Vollzeitstudiengängen

  • Die Dauer der Pflichtpraktika beträgt jeweils mindestens 600 Arbeitsstunden, bei 37,5 Stunden wöchentlicher Regelarbeitszeit also mindestens 16 Wochen, die möglichst als Blockpraktikum absolviert werden sollten. Eine Praktikumswoche entspricht einer regulären Arbeitswoche im Praktikumsbetrieb. Durch Krankheit oder persönliche Gründe ausgefallene Arbeitszeit muss nachgeholt werden.
  • Idealerweise liegen diese 600 Stunden entweder im Zeitfenster vom 01.03.-31.08. oder im Zeitraum vom 01.09.-28.02., damit das Praktikum in einem Semester abgeschlossen werden kann.
  • Grundsätzlich sind Pflichtpraktika von den gesetzlichen Mindestlohnregelungen ausgenommen. 
  • Wenn gewünscht, stellen wir Ihnen gerne das Muster eines Praktikumsvertrages sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung. Sie können aber auch bereits vorhandene Vordrucke des Praktikumsunternehmens nutzen.
  • Während des Praktikums ist durch die Studierenden eine unternehmensorientierte Praktikumsarbeit zu erstellen, die die Fähigkeit zur Bearbeitung einer studiengangspezifischen Problemlösung in der Praxis dokumentiert. Die wissenschaftliche Betreuung dieser Arbeit erfolgt durch Lehrende der NBS Hochschule (diese müssen nicht Professorin oder Professor sein). Das Thema der Praktikumsarbeit wird gemeinsam von Betrieb, Studierenden und Hochschule festgelegt. 
  • Das Praktikum als solches und weitere Informationen z.B. zur Praktikumsarbeit sind bis spätestens acht Wochen nach Beginn des Praxissemesters auf dem Vordruck "Anzeige Praxissemester" bei der Zentralen Prüfungsabteilung anzuzeigen. Die Anzeige finden Sie sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache bitte hier im Bereich "Praktikumsordnung".
  • Das Praktikum kann wahlweise auch im Ausland absolviert werden.
  • Die Praktikumsarbeit ist bis spätestens zum Ende des jeweiligen Praxissemesters (31.08. oder 28./29.02.) sowohl in schriftlicher als auch in digitaler Version bei der Zentralen Prüfungsabteilung einzureichen.
  • Die Studierenden müssen eine Praktikumsbescheinigung der Praxisstelle zeitnah nach dem Ende des Praktikums bei der Zentralen Prüfungsabteilung einreichen. Diese Praktikumsbescheinigung muss die Inhalte des "Muster Praktikumsbescheinigung" beinhalten. Das "Muster Praktikumsbescheinigung" finden Sie sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache bitte hier im Bereich "Praktikumsordnung".
  • Die Studierenden wählen die Praxisstelle zur Durchführung des Praxissemesters selbstständig aus. Ein Rechtsanspruch der Studierenden auf Beschaffung einer Praxisstelle durch die NBS Hochschule für Management und Sicherheit besteht nicht. Hilfreiche Informationen zur Suche einer für Sie geeigneten Praktikumsstelle finden Sie z.B. hier in unserem Karrierebereich.

Alle detaillierten Informationen entnehmen Sie bitte direkt der Praktikumsordnung.

Schafft die Mehrheit ein Studium bei der NBS?

Ein Blick auf die Statistiken beantwortet Ihre Frage klar mit „ja“. Etwa 80 Prozent beenden das Studium in der Regelzeit und die Quote der Studienabbrecher ist, verglichen mit einem Fernstudium, deutlich niedriger. Spricht man mit Absolventen, heben diese in erster Linie die positive Erfahrung der Teambildung und Gruppenarbeit hervor, welche es erheblich erleichtert, im Studium „am Ball zu bleiben.“

Steuerliche Absetzbarkeit

Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung und für ein Erststudium können als Sonderausgaben jährlich bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 EUR steuerlich berücksichtigt werden (§10 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Der uneingeschränkte Abzug als Werbungskosten kommt nur ausnahmsweise im Rahmen eines Dienstverhältnisses in Betracht (§12 Nr. 5 EStG).

Wer sich nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung noch zu einem Studium entscheidet, kann die Kosten steuerlich als Werbungskosten geltend machen. Der Bundesfinanzhof hat in mehreren Urteilen (vom 18.06.2009 VI R 14/07 sowie VI R 31/07, VI R 79/06, VI R 6/07 und VI R 49/07) zu Fällen Stellung genommen, in denen nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung ein Erststudium aufgenommen wurde. Nach Auffassung des Gerichts sind die Aufwendungen in diesen Fällen beruflich veranlasst und als Werbungskosten in voller Höhe abzugsfähig, da das Studium als Zweitausbildung absolviert wurde. Sofern noch keine entsprechenden Einnahmen anfallen, kommt ein Verlustvortrag in Betracht.

Masterstudiengänge werden von der Finanzverwaltung als weiteres Studium angesehen. Somit kommt hier ein der Abzug der Aufwendungen für das Studium als (vorweggenommene) Werbungskosten in Betracht.

Stand: April 2016. Alle Angaben ohne Gewähr, da sich Rechtssprechung und Gesetzeslage im steuerlichen Bereich schnell ändern können.

Lohnsteuerliche Behandlung der Übernahme von Studiengebühren durch den Arbeitgeber

Grundsätzlich gilt, dass zu den steuerpflichtigen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 EStG grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder Geldeswert gehören, die durch ein individuelles Dienstverhältnis veranlasst sind. Hierunter fallen regelmäßig auch die vom Arbeitgeber übernommenen Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Studium des Arbeitnehmers.

Gegebenenfalls kann jedoch eine andere steuerrechtliche Beurteilung der o.g. Studiengebühren erfolgen. Hierzu muss im ersten Schritt danach unterschieden werden, ob es sich um den erstmaligen Erwerb von Kenntnissen handelt, die zur Aufnahme eines Berufs befähigen bzw. ein erstes Studium, oder ob eine berufliche Fort- und Weiterbildung vorliegt.

  1. Eine steuerfreie Übernahme von Studiengebühren kann für ein (erstes) berufsbegleitendes Studium regelmäßig bei kumulativem Vorliegen der folgenden Voraussetzungen angenommen werden:

    • Vorliegen eines Ausbildungsverhältnisses
      Das berufsbegleitende Studium findet im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses statt. Dies bedeutet, dass es sich um eine sog. "Erstausbildung" bzw. ein "Erststudium" handeln und die Ausbildungsmaßnahme Gegenstand des Dienstverhältnisses sein muss (R 9.2 LStR 2011 und H 9.2 LStH 2012, siehe Anlage 2). Die Teilnahme an dem berufsbegleitenden Studium gehört somit zu den Pflichten des Arbeitnehmers aus dem Dienstverhältnis.
    • ganz überwiegendes eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers
      Es liegt steuerrechtlich dann kein Vorteil mit Arbeitslohncharakter vor, wenn der Arbeitgeber zudem ein überwiegendes eigenbetriebliches Interesse hat. Das überwiegende eigenbetriebliche Interesse wird u.a. in folgenden Fällen unterstellt:

      • wenn der Arbeitgeber im Rahmen des Ausbildungsdienstverhältnisses Schuldner der Studiengebühren ist oder
      • wenn zwar der Arbeitnehmer Schuldner der Studiengebühren ist, sich jedoch der Arbeitgeber arbeitsvertraglich zur Übernahme der Studiengebühren verpflichtet hat. Zusätzlich muss der Arbeitgeber  die Studiengebühren vom Arbeitnehmer arbeitsvertraglich zurückfordern können, sofern dieser das ausbildende Unternehmen auf eigenen Wunsch innerhalb von zwei Jahren nach dem Studienabschluss verlässt. Bei dieser steuerrechtlich notwendigen sog. "Rückzahlungsklausel" müssen wir jedoch darauf hinweisen, dass eine Diskrepanz zur arbeitsrechtlichen Zulässigkeit und Wirksamkeit bestehen kann.

  2. Ein berufsbegleitendes Studium im Rahmen einer beruflichen Fort- und Weiterbildungsleistung liegt dann vor, wenn es die Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers im Betrieb erhöhen soll (R 19.7 LStR 2011). Auch in diesem Fall führt die Übernahme von Studiengebühren dann nicht zu Arbeitslohn, wenn sie im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgt. Ob dies der Fall ist, muss nach den konkreten Umständen des jeweiligen Einzelfalles beurteilt werden.
  3. Weiterhin besteht für den Arbeitgeber auch die Möglichkeit, die Studienkosten des Arbeitnehmers mit Hilfe eines Darlehens zu übernehmen. Liegen hierbei marktübliche Vereinbarungen über Verzinsung, Kündigung und Rückzahlung vor, führt weder die Hingabe noch die Rückzahlung der Mittel zu lohnsteuerlichen Folgen.

Neben den im BMF- Schreiben aufgeführten und hier zusammengefassten Optionen bestehen zahlreiche weitere Möglichkeiten für Arbeitgeber, Studierende zu unterstützen. Unter anderem könnten, bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen, staatliche oder private Stipendien gewährt werden. Die Zahlung von Studienbeihilfen durch den Arbeitgeber an den Studierenden stellt eine Möglichkeit dar, Studierende finanziell zu unterstützen.

Insbesondere die steuerrechtliche Beurteilung kann jedoch in keinem der genannten Fälle pauschal erfolgen. Es bedarf jeweils der Betrachtung des konkreten Einzelfalles. Empfehlenswert wäre eine Abklärung des konkreten Falles über das zuständige Betriebsstättenfinanzamt im Rahmen einer kostenlosen Anrufungsauskunft nach § 42e EStG.

Quelle: Arbeitgeber Baden-Württemberg, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., Rundschreiben Nr. 11/2012, 07. Mai 2012.

Was ist, wenn ich mitten im Studium umziehen muss?

Da die Studiengänge allesamt staatlich anerkannt und akkreditiert sind, können Sie Ihre bereits erbrachten Leistungen an einer anderen Hochschule anrechnen lassen.

Welche deutschen Sprachkenntnisse muss ich nachweisen, wenn ich kein deutscher Staatsbürger bin?

Ausreichend für eine Zulassung sind folgende Nachweise deutscher Sprachkenntnisse:

  • Sprachzertifikat C 2
  • Sprachzertifikat C 1 mit min. der Note „gut“
  • Sprachprüfung „TestDaF“ (Test Deutsch als Fremdsprache)
  • „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber“ (DSH)

Keine Deutschprüfung machen muss:

  • wer das Abitur an einer deutschsprachigen Schule bestanden hat,
  • wer das Deutsche Sprachdiplom (Stufe II) der Kultusministerkonferenz, das Goethe-Zertifikat C 2: Großes Deutsches Sprachdiplom, das Kleine Deutsche Sprachdiplom (KDS), das Große Deutsche Sprachdiplom (GDS) oder die Zentrale Oberstufenprüfung (ZOP) des Goethe-Instituts bestanden hat.

Welche Voraussetzungen muss ich für ein Studium an der NBS erfüllen?

Die Zulassungsvoraussetzungen für die einzelnen Studienangeboten finden Sie jeweils nach einem Klick auf den von Ihnen gewünschten Studiengang. Bei fehlender Hochschulzugangsberechtigung besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Zulassungstest nach den Vorgaben des Landeshochschulgesetzes. Weitere Informationen dazu finden Sie bitte hier.

Wenn es weitergehende Voraussetzungen gibt, so sind diese bei den Angaben zu den Studiengängen aufgeführt. 

Wenn ich das Studium abbreche - muss ich dann weiter Studiengebühren bezahlen?

Sie können Ihr Studium immer zum Ende eines Semesters unterbrechen oder beenden. Dies müssen Sie uns bitte spätestens sechs Wochen vor Beginn des neuen Semesters schriftlich mitteilen. Nach dem Ende des laufenden Semesters fallen dann keine Studiengebühren mehr an.

Ist Ihnen die weitere Teilnahme am Studium unverschuldet nicht möglich, so können Sie einen so genannten "Härtfallantrag" stellen. Bitte belegen Sie die Gründe, die aus Ihrer Sicht den Härtefall begründen (z.B. ärztliches Attest). Wird Ihr Antrag genehmigt, scheiden Sie ebenfalls zum Ende des Semesters aus, und Ihnen werden für den Rest des noch laufenden Semesters bis zu 80% der Studiengebühren erlassen.

Alle Details finden Sie bitte auch in den AGB im Anmeldeformular.

Wer sind die Dozenten an der NBS?

Die meisten Lehrveranstaltungen werden durch Professorinnen und Professoren persönlich gehalten. Unsere Professorinnen und Professoren müssen besondere Leistungen in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis erbracht haben, wobei mindestens drei Jahre herausgehobener Tätigkeit in der Wirtschaft nachgewiesen werden müssen.

Daneben kommen insbesondere in den Wahlpflichtfächern versierte Praktiker aus der Wirtschaft zum Einsatz, z.B. promovierte Steuerberater im Wahlbereich "Steuerlehre".

Wird meine Berufsausbildung/mein Meister/mein Fachwirt/meine staatliche Fortbildung auf das Studium angerechnet?

Die NBS Hochschule ist bemüht, eine doppelte Vermittlung berufspraktischer Kompetenzen zu vermeiden. Sie folgt damit der Stellungnahme von Wissenschaftsminister- und Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2009, die sich für weitreichende Anrechnungsmöglichkeiten für die außerhalb von Hochschulen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzten, um den Übergang beruflich qualifizierter Bewerber in den Hochschulbereich zu erleichtern.

Daher können Sie Ihre berufspraktischen Qualifikationen, die Sie bereits in einer Ausbildung oder einer staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildung (z.B. Betriebswirt oder Meister) nachgewiesen haben, auf die in Ihrem Studiengang abzulegenden Leistungen anrechnen lassen.

Einige Beispiele finden Sie hier auf unserer Seite zur Anerkennung beruflicher Kompetenzen. Dort erfahren Sie auch, wie Sie am besten vorgehen, um die Anerkennung zu beantragen.

Senator Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Freie und Hansestadt Hamburg

"Mittlerweile ist es nicht mehr relevant, genügend Ausbildungsplätze für steigende Bewerberzahlen zu akquirieren, sondern ausreichend Bewerber zu haben. Umso wichtiger ist es, attraktive und erfolgsversprechende Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten. Die NBS ermöglicht das Studieren von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen neben der Ausbildung und neben dem Beruf. Ich freue mich, dass die NBS somit die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen fördert und hilft, dem Fach- und Führungskräftemangel in der Metropolregion Hamburg entgegenzuwirken."

Senator Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Freie und Hansestadt Hamburg