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Studium ohne Abitur

In den vergangenen Jahren haben die Kultusbehörden der Länder die Zugangsmöglichkeiten zu den Hochschulen auch für Interessenten ohne Hochschulzugangsberechtigung (wie Abitur, Fachabitur, staatlich geprüfter Abschluss einer Aufstiegsfortbildung, z.B. staatlich geprüfter Betriebswirt) deutlich verbessert. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen ohne "klassische Hochschulzugangsberechtigung" studieren wollen. Diesen Wunsch geben in einer Studie des DIHK aus dem Jahr 2011 mittlerweile 21% der befragten Personen mit Mittlerer Reife und 14% mit Hauptschulabschluss an.*

Für den Zugang zu den von der NBS angebotenen Studiengängen gelten jeweils die landesspezifischen Regelungen.

Studiengänge der NBS Hochschule für Management und Sicherheit

  • Sicherheitsmanagement (B.A.)
  • Betriebswirtschaft (B.A.) Vollzeit
  • Maschinenbau (B.Eng.)
  • Management Soziale Arbeit (B.A.)

Interessenten für einen dieser Studiengänge ohne direkte Hochschulzugangsberechtigung (wie Abitur, Fachabitur, staatlich geprüfter Abschluss einer Aufstiegsfortbildung, z.B. Meister, staatlich geprüfter Betriebswirt) haben die Möglichkeit, eine Eingangsprüfung abzulegen**. Für diese gelten derzeit die folgenden Regelungen:

  • nächste Durchführungstermine:
    Semesterbeginn Wintersemester 2017: 22. Juli 2017
  • Teilnahmevoraussetzungen
    abgeschlossene Berufsausbildung + anschließend min. drei Jahre Berufspraxis. In begründeten Ausnahmefällen genügt eine zweijährige Berufstätigkeit. 
  • Kosten
    0,- Euro
  • Ablauf
    Nach Eingang der Anmeldung werden Sie aufgefordert, ein Motivationsschreiben einzureichen. Im Anschluss laden wir Sie zu zwei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung ein.

    Schriftlicher Teil: 2 Stunden Klausur, in welcher mathematisches Wissen bis Klasse 10 und die deutsche Sprachkompetenz abgeprüft werden, sowie 2 Stunden Klausur zu einem studiengangbezogenen Thema. In der Regel besteht die Themenstellung aus z.B. einem längeren Zeitungsartikel, zu dem 3-4 strukturierte Fragen gestellt werden. Das Bestehen jeder einzelner dieser beiden Klausuren ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung. 

    Mündliche Prüfung: Hier werden Fragen zur gewählten Studienrichtung vor dem Hintergrund Ihrer beruflichen Erfahrungen diskutiert. (Prüfungsdauer je Teilnehmer etwa 45-60 Minuten). 

  • Beispielaufgaben
    Mathe
    Sprachkompetenz
    Betriebswirtschaft
    Sicherheitsmanagement
    Allgemeinwissen

Kooperationsstudiengänge mit der Hochschule Wismar:

  • Betriebswirtschaftslehre (B.A.) Teilzeit
  • Betriebswirtschaftslehre (Diplom FH)
  • Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)

Interessenten für einen dieser Studiengänge ohne direkte Hochschulzugangsberechtigung (wie Abitur, Fachabitur, staatlich geprüfter Abschluss einer Aufstiegsfortbildung, z.B. Meister, staatlich geprüfter Betriebswirt) haben die Möglichkeit, eine Hochschulzugangsprüfung abzulegen***. Für diese gelten derzeit die folgenden Regelungen:

  • nächste Durchführungstermine:
    Semesterbeginn Wintersemester 2017: 27.05.2017
  • Teilnahmevoraussetzungen
    - einschlägige Berufsausbildung + 3 Jahre einschlägige Berufspraxis oder
    - fünf Jahre Berufserfahrung
  • Kosten
    155,- Euro
  • Ablauf
    Schriftlicher Teil: 4 Stunden Klausur zu einem gesellschaftlich relevanten Thema sowie 4 Stunden Klausur zu einem studienfachbezogenen Thema. In der Regel besteht die Themenstellung aus einem längeren Zeitungsartikel, zu dem 3-4 strukturierte Fragen gestellt werden. Das Bestehen jeder einzelner dieser beiden Klausuren ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung. Mündlicher Teil: Hier werden, zum Teil in kleinen Gruppen, Fragen zur gewählten Studienrichtung vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen diskutiert. (Prüfungsdauer je Teilnehmer etwa 15-20 Minuten). 

    Beispielaufgaben und weitere Hinweise
* 7. Weiterbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), 2011.
** Für die Eingangsprüfung gelten die Bestimmungen der Eingangsprüfungsordnung.
*** Für die Hochschulzugangsprüfung gelten die Bestimmungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg

"Der Wettbewerb um kluge Köpfe ist überall spürbar, er wird sich nicht nur in Hamburg mittel- und langfristig verschärfen. Daher beglückwünsche ich alle Studierenden der NBS zu ihrem gewählten Studium im Wirtschafts- und Dienstleistungssektor. Verfolgen Sie Ihr Ziel 'akademischer Abschluss' nachdrücklich, es lohnt sich. Denn diese Ausbildung qualifiziert Sie für den anspruchsvollen Arbeitsmarkt und verschafft Ihnen hervorragende berufliche Perspektiven. Suchen Sie frühzeitig den Kontakt zu Arbeitgebern, die Ihnen während des Studiums zur Seite stehen und bei denen Sie sich persönlich und fachlich einbringen können. Für Ihr Studium wünsche ich Ihnen Freude und ein erfolgreiches Finale."

Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg