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Die Ergebnisse der NBS-Studierenden wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Taktik+Medizin", Heft 3/2020 veröffentlicht.

Wie kann die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft weiter professionalisiert werden? Welche unterstützende Rolle kommt Sicherheitsmitarbeitern in komplexen Einsatzlagen zu? Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich Studierende des Bachelor-Studiengangs Sicherheitsmanagements (B.A.) der Hamburger NBS Hochschule im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten.

In den letzten Jahren wurde in behördlichen Einsatzkräften intensiv diskutiert, wie die Erstversorgung im Rahmen der Ersten-Hilfe im Rahmen besonderer Einsatzlagen weiterentwickelt werden kann. Im Ergebnis verfügen Einsatzkräfte heute über angepasste Einsatztaktiken und eine intensivierte Ausbildung. Unter dem Begriff "Taktische Medizin" gab es dabei auch einen intensiven Austausch zwischen zivilen Rettungskräften und polizeilichen sowie militärischen Einsatzkräften. Dies betraf insbesondere auch die Frage, wie die Erstversorgung in einer Bedrohungslage zwischen den unterschiedlichen Akteuren zu organisieren ist.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Mitarbeiter der privaten Sicherheitswirtschaft, als Teil der Sicherheitsarchitektur, häufig mit Notfallsituationen und potentiell auch mit komplexen Bedrohungsszenarien konfrontiert sein können, kommen die angehenden Sicherheitsmanager zu dem Ergebnis, dass Sicherheitsunternehmen, die an Kritischen Infrastrukturen oder bei Großveranstaltungen eingesetzt sind, stärker in Planungen – etwa zu Terrorabwehrübungen –eingebunden werden sollten. Zugleich sollte in bestimmten Aufgabenfeldern der Sicherheitswirtschaft der Erste-Hilfe-Ausbildung eine größere Bedeutung zugemessen werden.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit sowie einer gemeinsam erstellten Projektarbeit stellten die Studierenden dabei die These auf, dass eine über die klassische Ersthelferausbildung hinausgehende Qualifikation in vielen Bereichen der Sicherheitswirtschaft nicht gefragt sei, nicht zuletzt, da seitens der Kunden entsprechende Anforderungen nicht gestellt würden. Dies widerspreche aber der Erkenntnis, dass Sicherheitsmitarbeiter häufig zuerst an einem Ereignisort einträfen oder selbst in Bedrohungslagen verwickelt würden. Für rund 35 Prozent aller im Jahr 2017 durch die zuständige Berufsgenossenschaft erfassten Arbeitsunfälle sei „Konfrontation“ als Ursache angegeben worden.

Die Ergebnisse der NBS-Studierenden wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Taktik+Medizin", Heft 3/2020 veröffentlicht.

Die NBS Northern Business School – University of Applied Services ist eine staatlich anerkannte Hochschule, die Vollzeit-Studiengänge sowie berufs- und ausbildungs-begleitende Studiengänge in Hamburg anbietet. Zum derzeitigen Studienangebot gehören die Studiengänge Betriebswirtschaft (B.A.), Sicherheitsmanagement (B.A.), Soziale Arbeit (B.A.), Business Management (M.A.) und Real Estate Management (M.Sc.).

Ihr Ansprechpartner für die Pressearbeit an der NBS Hochschule ist Frau Kathrin Markus (markus[at]nbs.de). Sie finden den Pressedienst der NBS mit allen Fachthemen, die unsere Wissenschaftler abdecken, unter www.nbs.de/die-nbs/presse/expertendienst.