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Vor der Mobilitätsphase

Entscheidung

Ein Auslandssemester sah ich von Anfang an als eine großartige Chance, eine Vielzahl von Vorteilen zu kombinieren und auszunutzen. Als es im dritten Semester hieß, man solle sich mit Vorlauf um die Bewerbung und die zusätzlichen bürokratischen Schritte kümmern, musste ich kurz überlegen, ob es den Aufwand und die Herausforderungen wert ist und ich es wirklich durchziehen sollte. Papierkram, Verantwortungen im Heimathafen Hamburg und vor allem die Finanzierung machten mir ein wenig Angst beim Gedanken daran, mehrere Monate "weg" zu sein. Ich entschied mich, einen Termin im International Office der NBS zu vereinbaren, und war nach der Beratung und den Infos schlussendlich überzeugt, eine Bewerbung abzugeben.

Bewerbung

Der Bewerbungsprozess war tatsächlich einfacher, als erwartet. Nachdem ich mich intern bei der NBS als Outgoing auf ein Erasmus-Stipendium beworben hatte und von der Hochschule offiziell nominiert wurde, folgte der Prozess, sich extern als Incoming an der Gast-Universität zu bewerben. Hierbei gilt es natürlich, die jeweiligen Fristen zu beachten! Bei der dazugehörigen Bürokratie stand mir unser International Office tapfer zur Seite und unterstützte mich bei jeglichen Fragen.

Bürokratie

Die aufwendigste und größte Hürde beim Papierkrieg ist die erfolgreiche Erstellung des Learning und Grant Agreements. Ich muss zugeben, dass das Ausfüllen und das Zusammenstellen der Module eine kleine Herausforderung waren und ich den zeitlichen Umfang ziemlich unterschätzt hatte. Trotzdem lohnt sich der Aufwand, da man als Ergebnis die finanzielle Förderung bestätigt bekommt. Zusätzlich ist eine kleine Prüfung des Sprachniveaus nötig. Diese wird über ein Online-Portal von Erasmus gesteuert und stuft das Niveau vor und nach dem Austausch ein.

Learning Agreement

Im Learning Agreement wird die geplante Anrechnung der Credit Points im Rahmen eines Kursabgleichs zwischen Partner-Hochschule und der NBS vereinbart. Dabei prüfen die Modulverantwortlichen die Inhalte und den Umfang der gewählten Kurse auf eine entsprechende Leistungsanerkennung. Auch wenn an unserer Hochschule die meisten Schritte recht flott gehen, plant unbedingt ausreichend Zeit für die Vorbereitung mit ein! Weitere Infos gibt's hier.

Mobilitätsphase

Stadt

Barcelona ist eine wundervolle (spanische) Stadt an der Küste des Mittelmeeres in der Region Katalonien. Die Stadt bietet von allem etwas: Kultur & Gastronomie, Kunst & Architektur, Sport & Events, Mode & Shopping, Natur & Meer sowie Sozial- & Nachtleben im vollen Umfang. Es ist eine sehr internationale Stadt mit Studenten und Touristen aus aller Welt. Das Preisniveau liegt für spanische Verhältnisse im höheren Bereich, im Vergleich zu Hamburg durchschnittlich aber eher ein wenig niedriger. Das monatliche Budget für eine Unterkunft in der Stadt mit ordentlicher Lage sollte zwischen 400 und 600 EUR liegen – je nach Präferenz und auch ein wenig abhängig von Glück und Kontakten. Schreibt mir bei Interesse oder Fragen zu den verschiedenen Stadtteilen oder Kontakten gerne eine E-Mail. Meine Kontaktdaten erhaltet ihr beim International Office der NBS (international[at]nbs.de). Der Flughafen ist gut angebunden und bietet stets eine günstige Verbindung nach Hamburg oder zu anderen Destinationen. Der öffentliche Nahverkehr ist gut und zuverlässig. Das Wetter ist mediterran und angenehm. Die Locals sind grundsätzlich sehr offen und tolerant, politisch aber stark gespalten. Die politische Situation in Katalonien führt dazu, dass viele Menschen in erster Linie Catalán und nicht nur Spanisch sprechen. Aber keine Angst: Jeder versteht und spricht Spanisch, die meisten auch Englisch.

Uni

Die Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) ist eine große und weltweit anerkannte Institution. Der riesige Campus liegt außerhalb der Stadt, circa 35 Minuten von der Innenstadt mit dem Zug entfernt. Ein Semesterticket wird nicht gestellt; wenn man aber unter 25 Jahre alt ist, gibt es vergünstigte Optionen für Monatskarten beim städtischen Verkehrsverbund.

Der erste Eindruck der Uni war recht überwältigend und man braucht erstmal ein bisschen Eingewöhnungszeit, um sich auf dem Gelände zurechtzufinden. Das studentische Leben an der Universität ist sehr autonom und umfangreich gestaltet. Die Hochschule bietet die Möglichkeit, sich dort für eine Unterkunft auf dem Campus zu bewerben; dieser verfügt über eine eigene Bank, kleine Supermärkte, eigenständige Gastronomiebetriebe, mindestens einen Pool, viele Grünflächen, mehrere Bahn- & Busanbindungen und sogar ein eigenes Hotel. Ich selber habe in der Stadt in Barcelona gelebt, einige Kommilitonen von mir waren aber sehr glücklich auf dem Campus.

Die Organisation und bürokratische Einrichtung der Hochschule lässt im Vergleich zu Deutschland (vor allem zur NBS) etwas zu wünschen übrig. Stellt im Vorfeld lieber auf Nummer sicher, dass ihr genügend Optionen für Kurse im entsprechenden Semester und der betroffenen Fakultät herausgesucht habt. Offiziell ist ein Transfer zwischen verschiedenen Fakultäten zwar möglich, ich habe dort leider aber schlechte Erfahrungen gemacht und musste dadurch mein Learning Agreement stark abändern und ein wenig improvisieren.

Die Vorlesungen an sich sind zwar ganz anders als bei uns in Deutschland, haben mir persönlich aber sehr gefallen. Der Umgang mit den Professoren und die Vermittlung der Lerninhalte sind sehr progressiv und eher "locker" gehalten. Es wird viel in Gruppen zusammengearbeitet, es werden viele Präsentationen gehalten und man hat pro Kurs die Wahl zwischen einer kontinuierlichen Evaluation während des Semesters (empfehle ich sehr) oder einer wie bei uns üblichen einmaligen Prüfungsleistung am Ende des Semesters. Man kommt als Austauschstudent beim akademischen Niveau gut mit und muss sich da keine Sorgen machen. Die Kommilitonen waren ungefähr zur Hälfte Einheimische und zur Hälfte internationale Studierende.

Es gibt ein hochschulübergreifendes Erasmus Student Network (ESN) in Barcelona, welches Reisen, Feiern, Tandems (Sprachpartner) und viele weitere Angebote in der Stadt und Umgebung anbietet. Ich empfehle schon vor der Mobilitätsphase, dort reinzuschauen, denn kann man sogar bei der Wohnungssuche Unterstützung finden oder vor allem für die ersten Tage erste Kontakte knüpfen und Aktivitäten einplanen. Die Einführungswoche des ESN bietet eine gute Möglichkeit zum gelungenen Start ins Semester und ins neue Umfeld – da wird einem garantiert nicht langweilig!

Nach der Mobilitätsphase

Trotz besonderer Umstände meines Learning Agreements war der nachträgliche Prozess der Leistungsanerkennung relativ unkompliziert und hat gut funktioniert. Die UAB hat mir meinen Leistungsnachweis einige Wochen nach Semesterabschluss zugeschickt, diesen habe ich dann an die Prüfungsabteilung der NBS weitergeleitet und einige Tage später meine anerkannten Leistungen im System angerechnet bekommen.

Das Erasmus-Programm bittet nach der Mobilitätsphase um einen Erfahrungsbericht und abschließenden Online-Sprachtest für die erneute Einschätzung des Sprachniveaus. Beides ist zwar notwendig, muss aber nicht in irgendeiner Hinsicht bestanden werden, dient also lediglich zur Einschätzung und qualitativen Bewertung der Mobilität.

Abschluss

Alles in allem war dieser Austausch in vielerlei Hinsicht für mich etwas ganz Besonderes:

Im akademischen Sinne schätze ich vor allem die Erfahrung, aus einer neuen Perspektive und in einem neuen Umfeld Wissen und Methodenkompetenzen erlangt zu haben. Für die Karriere bietet dieser Austausch nun einen weiteren interessanten und attraktiven Abschnitt in meinem Lebenslauf. Privat nehme ich viele schöne Momente und Bekanntschaften aus einer abwechslungsreichen und spannenden Zeit in einer wunderschönen Stadt mit. Als großes zusätzliches und ungeplantes Privileg sehe ich das Aufbauen eines ausgeweiteten akademischen, professionellen und sozialen Networks für das restliche Leben.

Bei Fragen oder Anmerkungen, stehe ich euch gerne zur Verfügung. Viel Spaß im Ausland!

Mein Name ist Sharis Essayan und ich studiere Betriebswirtschaft im vierten Semester an der NBS. Seit August 2018 verbringe ich zwei Auslandssemester an der University of North Carolina Wilmington (USA). Mein Plan war es am Anfang, nur mein drittes Semester hier zu absolvieren, welcher jedoch durch Hurrikane Florence ziemlich durcheinandergeraten ist. Da die UNCW wegen Florence einen ganzen Monat evakuiert wurde, habe ich mich dazu entschlossen, ein weiteres Semester hier zu verbringen, weshalb ich nun auch mein viertes Semester hier in Wilmington studiere. 

Angefangen habe ich mit meiner Planung relativ spät, weshalb ich es jedem empfehlen würde, acht bis neun Monate vor dem eigentlichen Auslandssemester mit der Planung anzufangen. In meinem Fall hat alles mit einer Präsentation von dem International Student Office angefangen, mit dem die NBS kooperiert. Bei dieser Präsentation hat mich die UNCW wirklich sehr angesprochen. Wie ich jedoch von der NBS mitgeteilt bekommen habe, steht es uns Studenten theoretisch frei, jede beliebige Uni auszuwählen und zu besuchen. Nach stundenlanger Recherche nach U.S.-Unis entschied ich mich letztendlich doch für die UNCW, welches eine sehr gute Entscheidung war. Nach Zusammenstellung von Learning Agreements, Visum-Erhalt, Flug-Buchung und weiteren Erledigungen ging es für mich an die Küste North Carolinas.

Wilmington ist eine süße und typisch amerikanische Stadt. Das Wetter, der Strand und die offenen und hilfsbereiten Menschen sind wirklich alles, was man sich wünscht. Der Campus hat mich mit der altmodischen Architektur und dem Reichtum an Natur vom ersten Tag an begeistert. Besonders gut gefällt mir hier jedoch das Campusleben: Es gibt immer etwas zu tun für Studierende und jeden Tag ein anderes Event, an dem man teilnehmen kann. Das Leben als Student hier ist wirklich anders als in Deutschland und besonders als an der NBS. Es gibt zahlreiche Clubs und Associations, denen man sich anschließen kann. Die internationalen Studenten treten größtenteils den Sport-Clubs bei. Falls man aber eher nach etwas Akademischem sucht, gibt es unzählige andere Clubs, in denen man viel lernt und viel praktische Erfahrung, vor allem im Business-Bereich, sammelt.

Als internationaler Student durchläuft man hier in der ersten Woche die "Orientation Week". Diese besteht aus zwei, drei Tagen, in denen einen die Mitarbeiter des International Office über alles aufklären und informieren. Am Anfang wirkt alles sehr überwältigend und schwer zu verstehen, aber sobald man ein, zwei Wochen im Unterricht ist, weiß man, wie alles läuft.

Bei der Orientation Week lernt man alle neuen internationalen Studenten kennen und schließt direkt die ersten Freundschaften. Aus Erfahrung befreunden sich die internationalen Studenten mehr mit anderen internationalen Studenten als mit amerikanischen Studenten. Da man in der gleichen Situation ist und vor allem, weil sich die Kulturen oft viel mehr ähneln, versteht man sich mehr mit anderen internationalen Studenten. Auch wenn man es nicht wirklich erwartet in einer kleinen unbekannten Stadt wie Wilmigton, gibt es hier Studenten aus allen Teilen der Welt. Der Vorteil daran, Freunde zu haben, die nicht in Amerika wohnen, ist, dass man das gemeinsame Interesse teilt, die USA zu erkunden. Daher bietet es sich an, an den langen Wochenenden oder in den Ferien zusammen zu verreisen. Auch wenn es hier kein Ryanair oder Easyjet gibt, kann man für etwas mehr Geld sehr einfach nach New York, Boston, Chicago, Miami oder Orlando reisen. All diese Städte sind keine drei Flugstunden entfernt und mit einem Flughafen in Wilmington ist es kein großer Aufwand, mit dem Flugzeug zu verreisen.

Hurrikane Florence hatte für mich persönlich nicht nur negative, sondern auch positive Auswirkungen: Wir hatten einen Monat lang keinen Unterricht, was im Grunde einen Monat Ferien bedeutete. In dieser Zeit bin ich mit einer Kommilitonin von der NBS für zwei Wochen nach Los Angeles, eine Woche nach New York und eine Woche nach Miami gereist. Im Spring Break meines zweiten Semesters hier bin ich mit drei spanischen Studenten für eine Woche nach Puerto Rico geflogen. Über Ostern geht es für mich und sechs Spaniern und Franzosen nach Chicago. Mein letztes Ziel ist San Francisco nach Semesterende, wonach es dann für mich wieder zurück nach Deutschland geht. Vor Semesterbeginn und nach Semesterende kann man laut Visum jeweils einen zusätzlichen Monat in den USA verbringen. Ich empfehle es, wirklich jede kleine Möglichkeit auszunutzen, um dieses Land zu erkunden – ob es mit dem Auto ist oder mit dem Flugzeug. Abgesehen von dem Campus und dem Strand gibt es in Wilmington nicht viel zu tun. Es lohnt sich wirklich, rumzureisen und sich vorher nach guten Deals umzuschauen.

Auch wenn man hier viele Möglichkeiten zum Reisen hat, muss man sich auch auf sehr viel Arbeit einstellen: Der Arbeitsaufwand für die Uni ist überaus viel. Die Vorlesungen hier sind meistens mit weniger Studenten und ähneln mehr den deutschen Schulen als den deutschen Universitäten. Die Professoren binden die Studenten aktiv in die Vorlesungen mit ein und es gibt in fast allen Fächern regelmäßig Hausaufgaben, Projekte, Tests und Klausuren. Obwohl es viel Arbeit ist, hier gute Noten zu bekommen, ist es nicht wirklich schwer. An der NBS ist der Schwierigkeitsgrad deutlich höher als an der UNCW oder an amerikanischen Universitäten generell. Ich würde es empfehlen, nicht mehr als sechs Kurse pro Semester zu belegen. Man sollte sich auf jeden Fall vorher durch Learning Agreements absichern lassen, jedoch sollte man beachten, dass man sich mit sechs Kursen schon viel in der Bibliothek aufhalten muss – mein Alltag in der Woche besteht im Grunde nur aus Vorlesungen und Bibliothek. Freitags und samstags ist man relativ frei, aber am Sonntag geht es für die meisten wieder in die Bibliothek. Aber da fast alle Studenten so einen Alltag haben, ist die Bibliothek hier ein Ort, wo man sich mit Freunden aufhält und nicht nur durchgehend lernt.

Als ich mich dazu entschieden habe, ein weiteres Semester hier zu verbringen, habe ich mich für eines der Teilstipendien des International Student Office beworben und dieses auch erhalten. Das International Student Office vergibt jedes Semester mehrere dieser 2.000-Dollar-Teilstipendien. Für diese verpflichtet man sich, entweder zehn Social-Media Beiträge oder einige Erfahrungsberichte zu verfassen, welche dann veröffentlicht werden.

Es war eine meiner besten Entscheidungen, hierher zu kommen und ein Auslandssemester zu machen. Es ist eine Erfahrung, die einen in sehr vielen Aspekten bereichert. Man hat nicht nur den Vorteil, am Ende eine weitere Zeile im Lebenslauf stehen zu haben, sondern erlebt ein Kapitel im Leben, das man nicht so schnell vergisst. Für jeden, der überlegt, ins Ausland zu gehen, und sich fragt, ob es sich lohnt und ob es all die Vorbereitung und den Arbeitsaufwand wert ist: JA, ist es! Die meisten Sachen, die ich hier gelernt habe, sind vielleicht banal und auf den ersten Blick nicht wirklich relevant. Doch am Ende sind es diese Sachen, die einem helfen, als Mensch zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Interview vor der Abreise

Bericht nach dem Auslandsaufenthalt

Mein Name ist Jana Garber und ich befinde mich momentan im Praktikumssemester an der NBS. Mein letztes Semester habe ich an der University of North Carolina Wilmington verbracht und es war eine ziemlich aufregende Zeit, von der ich euch jetzt erzählen will. Wilmington in North Carolina ist eine relativ kleine, aber ziemlich süße, typisch amerikanisch anmutende Stadt, direkt an der Atlantikküste. Die Uni ist mit dem Fahrrad 30 Minuten vom weißen Sandstrand entfernt und im Sommer, von Frühling bis späten August, ist es jeden Tag ziemlich warm (30 Grad) und ziemlich schwül.

Als ich Anfang August auf dem Campus ankam, dachte ich erstmal, ich wäre in eine riesige Filmkulisse gefallen. Der Campus und alle Gebäude sehen original aus wie in den Hollywood-Filmen, wie man es sich vorstellt, mit Studenten-Verbindungen, rotem Backstein und weißen Marmorsäulen. Der Campus war auch direkt das Erste, worin ich mich bei meiner Recherche fürs Auslandssemester verliebt habe. Es gibt unglaublich viele Sachen, die man auf dem Campus machen kann, von Paddleboarding über Surfen und Reiten bis zu Fechten und Rock ‘n‘ Roll-Tanzen. Es gibt sehr viele Clubs und Organisationen, denen man beitreten kann und die auch direkt am Anfang des Semesters eine riesige Ausstellung rund um den Campus haben, genauso wie man es aus den Filmen kennt.

Besonders hat mir an der Uni mit ca. 17.000 Studenten gefallen, dass sie so viel größer und ganz anders ist als die NBS. Hier erlebt man wirkliches Studentenleben. Obwohl die Uni so immens groß ist, ist die allgemeine Umgangsart sehr familiär. Die Leute sind extrem hilfsbereit und offen. Vor allem zu den Dozenten hat man ein ganz anderes Verhältnis: Sie kennen einen beim Namen und alles ist sehr viel persönlicher. Dadurch ist die Betreuung auch ganz anders und man trifft Dozenten wie auch Mitstudenten sowieso überall und immer wieder auf dem Campus und grüßt sich. Wenn man erst einmal reingefunden hat, läuft man jedem auf dem Campus immer mal wieder über den Weg und unterhält sich nett auf dem Weg zur Mensa, zum Sport oder zur Vorlesung. Weil alle mit einem dort leben und noch viele weitere "International Students" und "Freshmen" (Erstis) zum Semesterstart neu ankommen, findet man sehr schnell rein und Anschluss.

Der Campus ist riesig, weshalb ich euch wirklich empfehlen kann, ein Fahrrad zu kaufen. Falls ihr es am Ende des Semesters loswerden wollt, werdet ihr schnell jemanden finden, der es euch abkauft. Alle sind auf dem Campus mit dem Fahrrad unterwegs – vor allem die internationalen Studenten, die gerade nicht den Luxus haben, sich für ein Semester ein Auto leisten zu können.

Ansonsten war mein Alltag an der UNCW zum Glück ziemlich entspannt. Alle meine Vorlesungen begannen erst recht spät. So gegen 10 oder 11 Uhr bin ich meist aufgestanden. Da ich mit zehn anderen Mitbewohnerinnen auf einem Floor gewohnt habe, hatte ich glücklicherweise eine Zimmermitbewohnerin mit ungefähr dem gleichen Rhythmus wie ich. Nach dem Aufstehen sind wir zusammen zur Mensa gelaufen, ca. 300 Meter von unserem Haus entfernt, und dort gab es wirklich immer alles, was man sich nur so zu Essen wünschen kann. Nach dem Frühstück ging es dann zum Unterricht, meist so bis 16 Uhr oder auch mal bis um 20 Uhr abends. Allerdings kriegt man sehr viele Hausaufgaben auf und Online-Tests, die man zwischendurch in den Pausen oder nach den Vorlesungen macht. Mittags ging es dann ins DUB's oder eine der anderen Essenshallen, wo es von Chick-Fil-A über Salatbars und Sushi eigentlich alles gab, was das Herz begehrt, und natürlich kann man alles mit seiner Essenskarte einfach so holen, auch Teal-Meal oder Food Dollars genannt.

Vorbereitet auf das Auslandssemester habe ich eigentlich hauptsächlich meine Englisch-Kenntnisse: Filme habe ich nur noch auf Englisch geschaut und das war auch ziemlich ausreichend. Ansonsten war noch sehr viel Papierkram zu erledigen, das Visum zu beantragen und und und, aber das kriegt man auch alles geregelt. Das Auslandssemester selbst habe ich mir über ein Stipendium finanziert, das die NBS einmal im Jahr vergibt. Gerade dieses Stipendium für die UNCW war relativ einfach zu organisieren: Ich musste nur einige Dokumente einreichen, ein Motivationsschreiben verfassen und wurde dann letztendlich zu einem Interview mit einigen Dozenten eingeladen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Leistungen, die ich an der UNCW erbracht habe, wurden mir bisher leider noch nicht anerkannt, aber so in zwei bis drei Wochen sollte alles durch sein. Vor dem Auslandsaufenthalt habe ich die Kursanerkennung überprüfen lassen, die Dokumente hierzu findet man alle auf der International-Office-Seite. Nach dem Auslandsaufenthalt wurde mein Zeugnis von der UNCW an die NBS geschickt und ich musste noch zusätzlich ein Dokument einreichen.

Allen Studenten, die im Ausland studieren wollen, würde ich raten: Schaut euch die Uni genau an und lest euch Erfahrungsberichte durch. Schaut dann, welche Uni in welchem Land euch am meisten anspricht. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich mich bei meiner Recherche direkt in den Campus der UNCW verliebt habe. Letzten Endes hätte ich mich im Rückblick aber eher für eine Universität in San Diego entschieden. Ich habe Menschen kennengelernt, die dort studiert haben, und man merkt, dass an der Westküste noch mehr Weltoffenheit und Diversität herrscht, was ich in North Carolina etwas vermisst habe. Das Wetter dort ist wirklich rund ums Jahr perfekt und man ist mega nah an Mexiko dran, wo man super feiern gehen kann. San Diego an sich ist einfach wunderschön und besteht eigentlich hauptsächlich aus Stränden, einer schöner als der andere.

Aber genug davon, ich bin froh, das Auslandssemester an der UNCW gemacht zu haben, und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich vermisse noch oft meine zwei liebsten Mitbewohnerinnen, weil sie zu echt guten Freundinnen für mich geworden sind und wir extrem viel Spaß hatten. Insgesamt habe ich so viel gelernt und gesehen! Ich kann es immer noch nicht glauben! Ich habe so nette Menschen kennengelernt und allgemein gibt ein Auslandsaufenthalt einem ein ganz neues und stärkeres Vertrauen in die Welt und in die Menschen. Außerdem war es enorm spannend, mal woanders zu studieren, weil die Lehr- und Lernmethoden schon echt sehr unterschiedlich sind. Die Inhalte werden einfach grundverschieden vermittelt, in meinen Augen sogar teilweise besser, weil man viel mehr behält. Außerdem sind die Werte in den USA zusätzlich noch ganz anders und eine Leadership Class dort ist etwas ganz anderes und gibt einem ein ganz anderes Gefühl, als eine Unternehmensführungs-Vorlesung hier in Deutschland. Ich habe extrem viel gelernt.

Und erlebt habe ich außerdem extrem viel, weil ja leider meine Uni direkt im Auge des Hurricanes Florence war: Wir wurden für einen ganzen Monat komplett vom Campus evakuiert und durften ihn nicht betreten. Für mich war das aber eigentlich die perfekte Gelegenheit. Ich hatte die Chance eine sehr gute Freundin in San Diego besuchen zu können, habe mich direkt in die Stadt verliebt und bin außerdem mit einer Mitstudentin von der NBS, die auch an der UNCW war, nach Los Angeles, New York und Miami gereist. Es war eine ziemlich aufregende Zeit!

An der UNCW war ich danach dann leider sehr, sehr viel mit Hausaufgaben und Lernen beschäftigt, weil ein ganzer Monat aufgeholt werden musste. Aber letzten Endes bin ich froh, dass alles so gekommen ist. Ich bin dankbar dafür, was ich in dieser kurzen Zeit von nur vier Monaten alles sehen und erleben durfte, und kann ein Auslandssemester wirklich jedem ans Herz legen!

Ein Auslandssemester während des Studiums einzulegen kann nicht nur die eigenen Fremdsprachenkenntnisse verbessern, sondern auch die persönliche Entwicklung und die Selbstständigkeit fördern. Nichtsdestotrotz kann diese Entscheidung für viele ein gewaltiger Schritt aus der eigenen "Komfort Zone" heraus sein und um dem einen oder anderen vielleicht doch noch ein paar Ängste diesbezüglich nehmen zu können, freue ich mich, in den nächsten Zeilen ein wenig über meine Erfahrungen im Ausland zu berichten.

Mein Name ist Jacqueline und ich studiere aktuell im 5. Semester Betriebswirtschaftslehre an der Northern Business School. Schon vor Beginn des Studiums habe ich den Entschluss gefasst, dass ich im Laufe meines Bachelors ein Semester an einer ausländischen Hochschule absolvieren möchte, um dadurch zum einen meinen Lebenslauf, zum anderen aber auch meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dass es sich bei meinem Reiseziel um Australien handelt, stand relativ schnell fest, doch die Entscheidung für die Universität fiel mir etwas schwerer.

In Australien gibt es eine Reihe an Universitäten quer über das Land verteilt, welche unterschiedliche Spezialisierungenund, vielwichtiger, unterschiedliche Aufnahmegebühren haben. Die Southern Cross University (SCU) in Bilinga fiel mir schnell ins Auge, da es sich bei dieser Universität um eine Partnerhochschule der NBS handelt und ich bereits nur Gutes von der Ansprechpartnerin Michelle Henry gehört hatte. Gut für mich, dass sich diese Universität mitunter auf den Bereich "Tourismus" spezialisiert, wodurch meine Wahl schnell feststand: Ich absolviere mein Auslandssemester auf dem Gold-Coast-Campus der SCU.

Ein Semester im Ausland zu verbringen ist zwar eine tolle, aber auch eine wirklich kostenintensive Erfahrung und kann daher von Anfang an sehr abschreckend wirken. Glücklicherweise gibt es hierfür eine Reihe an Zuschussangeboten, auf welche man sich bewerben kann. Dazu gehört zunächst erst einmal das Auslands-BAföG, welches ich jedem wärmstens ans Herz lege. Auch, wenn einem das Inlands-BAföG verwehrt bleiben sollte, bedeutet das nicht, dass es nicht doch möglich ist, Auslands-BAföG zu erhalten, und das kann letztendlich eine ganze Menge Geld sein. Es handelt sich zwar um viele Dokumente und Formulare, die ausgefüllt und beantragt werden müssen, doch mit etwas Glück kann es sich am Ende wirklich lohnen.

Des Weiteren können über die NBS PROMOS-Mittel in Anspruch genommen werden, wodurch bei erfolgreicher Bewerbung ein Zuschuss vom DAAD bewilligt wird, welcher nicht zurückgezahlt werden muss. Um diesen Zuschuss zu erhalten, muss an einem hochschulinternen Auswahlverfahren teilgenommen werden, und mit Glück bekommt man auch auf diesem Weg etwas mehr Geld in die Reisekasse. Auch kann selbstverständlich auf einen Kredit, wie beispielsweise von der KFW, zurückgegriffen werden, jedoch ist es hierbei sehr wichtig, dass man darauf achtet, dass dieser bei einem beantragten Urlaubssemester an der eigenen Hochschule nicht mehr ausgezahlt wird und die jeweiligen monatlichen Zinsen trotzdem eingezogen werden.

Zusätzlich muss man sich natürlich auch noch mit weiteren Fragen wie der Unterkunft, den Auslandsversicherungen und dem Visum auseinandersetzen. Auf dem Gold-Coast-Campus der SCU gibt es leider nicht die Möglichkeit, zu wohnen, aber mit Hilfe der Uni ist es wirklich leicht, direkt vor Ort eine Wohnmöglichkeit zu ergattern. Die meisten Studenten hier wohnen in WGs direkt in der Nähe der Universität oder am Strand und es ist üblich, dass die Miete wöchentlich bezahlt wird. Meist handelt es sich dabei ungefähr um $ 180 bis $ 230 pro Woche, aber das kommt ganz auf die jeweilige Größe und Lage an. Selbstverständlich muss man für seinen Aufenthalt, am besten frühzeitig, ein Visum beantragen. Für die Universität habe ich das Subclass 500 Studentenvisum beantragt, welches mir erlaubt, parallel neben den Vorlesungen ca. 20 Stunden pro Woche zu arbeiten. Dieses kann jedoch erst online beantragt werden, nachdem man sich offiziell an der Universität eingeschrieben hat, und auch hierfür wird eine Gebühr von $ 575 fällig.

Da nun die wichtigsten Punkte der Vorbereitung geklärt sind, kommen wir zu der Uni an sich: Der Gold-Coast-Campus der SCU liegt nur ein paar Meter vom Bilinga Strand entfernt, sodass man von den höheren Stockwerken aus sogar das Meer und den Strand sehen kann. Die Universität zählt definitiv nicht zu den größten Universitäten Australiens, aber es gibt alles, was man als Student braucht: eine zweistöckige Bibliothek mit vielen Ruheecken, ein kleines Kaffeehäuschen, der sogenannte "Green Room" und genug Plätze innerhalb und außerhalb der Gebäude, um sich auszuruhen, zu unterhalten oder auch zu lernen. Des Weiteren hat man, nachdem man seinen Studentenausweis in der Orientierungswoche erhalten hat, die Möglichkeit, Tag und Nacht alleine in das Gebäude zu gelangen, falls man sich anderswo nicht so gut konzentrieren kann.

Zu Beginn des Semesters gibt es für alle Neuankömmlinge eine Orientierungswoche, die für alle Studenten Pflicht ist. Hier wird man schon am ersten Tag herzlichst empfangen und im Laufe des Nachmittags auf dem Campus herumgeführt. Dafür sind größtenteils die SCU Ambassador, ein Team aus bereits eingeschriebenen Studenten, zuständig und neben Pizza und Getränken hat man gleich die Möglichkeit, seine gesamten Mitstudenten kennenzulernen und sich gegebenenfalls schon zu vernetzen, wenn es um die Unterkunftssuche geht. Auch bietet die SCU einen wahnsinnig guten Studentensupport an, der meiner Meinung nach nicht zu übertreffen ist. Sobald man sich mit etwas überfordert fühlt, seien es Uniprobleme, Familienprobleme, Unterkunftsprobleme mit dem Vermieter oder Beziehungsprobleme, es gibt für alles einen Ansprechpartner, der den Studenten mit Freude zur Seite steht und hilft, wo er kann, damit jedes Problem schnell aus der Welt geschafft wird.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ein Auslandssemester an der Southern Cross University eine wirklich intensive und einmalige Erfahrung ist, in der man nicht nur neue Freunde auf der ganzen Welt findet, sondern auch über sich selber hinauswächst und seinen Horizont erweitert. Man fühlt sich von Anfang an gut aufgehoben und die Nähe zum Meer macht die Zeit natürlich noch umso schöner. Also: Sollte jemand mit dem Gedanken spielen ein Semester im Ausland zu absolvieren, dann meldet euch am besten direkt bei Dr. Rüdiger von Dehn im International Office – er hat mir bei meiner Organisation sehr geholfen und wird das bei euch sicherlich auch gerne tun!  

Als Teil meines Studiums an der NBS habe ich ein Auslandssemester am International College of Management (ICMS) in Sydney wahrgenommen. Die Universität liegt in dem wunderschönen Stadtteil Manly, welcher sich im nördlichen Teil von Sydney befindet und über eine Fähre innerhalb von 30 Minuten für kleines Geld gut zu erreichen ist. Die Uni befindet sich auf einem kleinen Berg, von wo aus man einen tollen Blick über Manly und den Strand hat.

Bewerbungsprozess

Mein Bachelorstudium an der NBS sieht nicht zwangsläufig ein Semester im Ausland vor, aber ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich die Gelegenheit wahrnehmen möchte, ein Semester im Ausland zu verbringen. Ich habe mich nach meinem Entschluss an Herrn Dr. von Dehn gewandt und mit ihm meine Möglichkeiten durchgesprochen. Er hat mir verschiedene Universitäten in Europa, den USA sowie in Australien vorgeschlagen. Letztendlich habe ich mich aber für ein Semester in Australien entschlossen. Daraufhin bin ich mit ihm die möglichen Kurse durchgegangen, welche ich am ICMS absolvieren kann, und habe mich dann kurzfristig mit einer Mitarbeiterin vom ICMS in Deutschland in Verbindung gesetzt. Diese unterstützte mich sehr bei dem Bewerbungsprozess. Der ganze Prozess hat inklusive dem passenden Visum, der nötigen Krankenversicherung, bis hin zum Studienvertrag nur wenige Wochen in Anspruch genommen. Die Krankenversicherung sowie das Visum für Australien können online abgeschlossen werden. Dies nimmt etwa eine Stunde in Anspruch.

Die ersten Tage

Anfang September hat mein Semester in Sydney begonnen und wurde mit einer Orientierungswoche eröffnet. Es wurden verschiedene Präsentationen abgehalten, um über den Ablauf des Semesters sowie über das Leben am Campus zu informieren. Zusätzlich wurden über mehrere Tage verschiedene Aktivitäten und Events angeboten, die von der Uni organisiert wurden, um die anderen Studenten besser kennenzulernen.

Unterkunft am Campus

Es gibt die Möglichkeit, die Unterkunft am Campus zu wählen. Diese kann über die Webseite der ICMS gebucht werden und es kann vom Einzelzimmer bis hin zum Vierbettzimmer ausgewählt werden. Hierbei ist es sehr wichtig, schnell zu sein, ansonsten gibt es keine der begehrten Zimmer mehr. Ich habe mich für die Variante am Campus entschieden, mit welcher ich letztendlich sehr zufrieden gewesen bin. Der Preis für das Zimmer beinhaltet zusätzlich 3 Mahlzeiten am Tag, welche teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig sind. Die Zimmer an sich sind weitestgehend renoviert und verfügen über alles, was bei einer Studentenunterkunft erwartet werden kann.

Das Studium

Das Studium am ICMS unterscheidet sich schon ein wenig zu dem an der NBS. Es werden nur 4 Kurse gewählt, mit welchen 30 Credit-Punkte erworben werden. Auf den ersten Blick klingt das ein wenig leichter als bei uns an der NBS mit 6 Kursen im Semester. Sollte man aber den Anspruch haben, gute Noten zu erzielen, ist dies mit ein wenig Aufwand verbunden. Ein Semester am ICMS ist nur 12 Wochen lang. Dies beinhaltet die Anfertigung einer Hausarbeit und eine Präsentation, welche zusammen zu 50 Prozent in die Endnote einfließen. Am Ende des Semesters wird noch eine Klausur geschrieben. Mir persönlich hat diese Art und Weise sehr gut gefallen, da es einem die Möglichkeit gibt, eine schlechtere Klausur mit einer guten Präsentation und Hausarbeit auszugleichen. Es ist vorgesehen, dass jeder Student sich an die Kleiderordnung der Uni zu halten hat, welche für die Frauen ein Kleid oder Hosenanzug vorsieht und für die Herren einen Anzug inkl. Businessschuhen. Der Unterricht wird in Klassen mit 20 bis 30 Personen abgehalten, welches eine angenehme Lernatmosphäre gewährleistet. Meine Dozenten waren alle aus der freien Wirtschaft und verfügten über langjährige Erfahrung in renommierten Unternehmen weltweit. Alle Dozenten waren immer sehr bemüht, bei Fragen weiterzuhelfen, und haben versucht, die Vorlesung auch verständlich für Nicht-Muttersprachler zu gestalten.

Freizeit

Trotz der verschiedenen Prüfungsleistung hat man genügend Zeit, um das Leben in Sydney zu genießen. Das ICMS bietet hier zum Teil vergünstigte Reisen durch Australien an oder die Möglichkeit, an einem Surf-Kurs teilzunehmen, was ich jedem nur empfehlen kann. Für die Partybegeisterten gibt es in Manly verschiedene Bars oder kleine Clubs, die immer gut besucht sind, oder die Möglichkeit, in die Innenstadt von Sydney zu fahren, um zum Beispiel im bekannten Ivy Club zu feiern. Im ICMS selbst gibt es immer die Möglichkeit, Billard, Basketball oder Tischtennis zu spielen. Großen Zuspruch fanden auch die angebotenen sportlichen Möglichkeiten wie Zumba, Yoga, Boot Camp, Tennis oder Fußball. Zusätzlich gibt es tolle Wege zum Joggen und Wandern oder natürlich das Meer zum Schwimmen. Neben dem Studium hat man viel Zeit mit den anderen Studenten verbracht und hat neue Bekanntschaften in aller Welt gefunden.

Die Rückkehr an die NBS war ohne Probleme möglich. Ich habe ein Urlaubssemester eingereicht und wurde für die Zeit von den Studiengebühren an der NBS befreit. Die Kosten für das HVV-Ticket sind in dieser Zeit aber weiter zu tragen. Ansonsten sind keine weiteren Kosten angefallen. Auf Wunsch gibt es die Möglichkeit, sich die erworbenen Credit-Punkte an der NBS anrechnen zu lassen. Hierzu empfehle ich, sich vorher ganz genau mit der NBS abzustimmen, damit es bei der Rückkehr hier keine Schwierigkeiten gibt. Herr Dr. von Dehn war während meiner Zeit im Ausland sehr interessiert und hat das Gefühl vermittelt, dass die NBS bei Bedarf unterstützend hinter einem steht. Sollte das Interesse an einem Auslandssemester bestehen, kann ich jedem empfehlen, sich an Herrn Dr. von Dehn zu wenden.