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Ines Koch aus dem International Office und der Marketingabteilung der NBS hat mithilfe des Erasmus-Programms eine Woche in Porto, Portugal, verbracht. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Wieso haben Sie am Erasmus-Programm teilgenommen?

Das Erasmus-Programm ist eine wunderbare Möglichkeit, einen Aufenthalt im Ausland zu finanzieren – nicht nur für unsere Studierenden, sondern eben auch für die Lehrenden und uns Verwaltungsmitarbeiter. Über Erasmus erhalten wir einen Reisekosten- und Aufenhaltszuschuss und können es auf diese Weise ermöglichen, für einige Tage an (potenzielle) Partnerhochschulen zu reisen, ein anderes Land aus einer neuen Perspektive kennenzulernen, und uns mit internationalen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Was genau haben Sie in Porto gemacht?

Ich habe eine Woche an der Universidade do Porto verbracht und dort an einer sogenannten "Staff Week", also Mitarbeiterwoche, teilgenommen: Zu diesem Zweck kamen an die vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Universität, die alle in International Offices verschiedener Hochschulen arbeiten. Meine Kollegen kamen aus Brasilien, Norwegen, Finnland, der Tschechischen Republik, Malta, Polen und vielen anderen Ländern. Die Woche diente dazu, sich über die Arbeit und Vorgehensweise an unseren Hochschulen auszutauschen, Best Practices zu teilen und gemeinsam Strategien für die Internationalisierung der Universitäten zu entwickeln.

Wie haben Sie die Zeit im Ausland erlebt?

Es tat gut, eine neue Kultur und ein neues Land bzw. durch das Zusammenkommen so vieler Kolleginnen und Kollegen verschiedene Kulturen und Länder näher kennenzulernen und voneinander zu lernen. Natürlich ist so eine Woche nicht immer stressfrei, sondern kann auch anstrengend sein: massenhaft Input, viele Menschen, das Englisch-Sprechen, ein enger Zeitplan. Trotzdem habe ich die Zeit rundum als positiv erlebt und würde die Erfahrung jederzeit wiederholen.

Was nehmen Sie für sich persönlich und für Ihre Arbeit an der NBS mit?

Die Woche in Porto war persönlich und beruflich eine Bereicherung. Auf sich alleine gestellt eine Stadt zu erkunden, Menschen kennenzulernen und sich und die eigene Hochschule zu präsentieren stärkt das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit. Darüber hinaus habe ich tolle Kontakte schließen können, die auch als potenzielle neue Partnerhochschulen für die NBS in Frage kommen. Auch habe ich einige Denkanstöße mitgenommen, was unsere Arbeit im International Office anbelangt und wo wir uns noch verbessern können. Gleichzeitig konnte ich unsere Hochschule ausländischen Kollegen vorstellen und zeigen, was wir können und schon richtig gut machen.

Marc Petersen, Kanzler der NBS Hochschule, hat eine Woche an der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB), einer Partnerhochschule der NBS, verbracht. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.

Wieso haben Sie am Erasmus-Programm teilgenommen?

Die Möglichkeit, dass nicht nur Studierende und Lehrende, sondern auch wir Verwaltungsmitarbeiter über Erasmus gefördert werden können, wurde mir erst dieses Jahr wirklich bewusst. Ich hatte direkt Interesse, daran teilzunehmen und eine Stadt zu besuchen, die ich schon kenne und noch näher kennenlernen möchte. Darüber hinaus habe ich es als eine Art "Ice-Breaker" für meine Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung verstanden, wenn ich am Programm teilnehme und damit zeige, dass es auch für sie offensteht, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Was genau haben Sie in Barcelona gemacht?

Ich habe unsere Partnerhochschule, die Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) besucht. Hier hatte ich verschiedene Gespräche und Arbeitsgruppen: Mit der Vizerektorin für Internationalisierung habe ich mich über die generelle Möglichkeit zur Stärkung unserer Zusammenarbeit unterhalten, um dann mit Vertretern der Fachbereiche Tourismus und Sicherheitsmanagement ins Detail zu gehen. Dabei haben wir sowohl die Optionen zur Zusammenarbeit auch im Rahmen von EU-Fördermitteln diskutiert als auch unsere gemeinsamen Aktivitäten im CONRIS-Netzwerk besprochen. An einem Tag habe ich darüber hinaus einen unserer NBS-Studierenden getroffen, der zurzeit ein Auslandssemester an der UAB absolviert.

Wie haben Sie die Zeit im Ausland erlebt?

Die Zeit in Barcelona habe ich richtig gut in Erinnerung! Die Menschen, die ich getroffen habe, kannte ich bisher nur über E-Mail-Verkehr, und ich habe wieder einmal gemerkt, dass einfach nichts den persönlichen Kontakt ersetzen kann – weder Mails noch Telefonate oder Skype-Gespräche. Unsere Partner persönlich zu treffen war hilfreich, um sich besser kennenzulernen und gemeinsam zu entdecken, wie wir weiter miteinander arbeiten möchten und was für beide Seiten gewinnbringend ist.

Auch ansonsten war die Woche in Barcelona eine durchweg positive Erfahrung, was an den freundlichen Menschen und der tollen Stadt, aber auch daran lag, dass ich mir selbst ein Rahmenprogramm organisiert habe und beispielsweise im Stadion, bei einer Flamenco-Gala und einem Kirchenkonzert war.

Was nehmen Sie für sich persönlich und für Ihre Arbeit an der NBS mit?

Ich selbst habe ein tieferes Verständnis für die katalanischen Befindlichkeiten entwickeln können und habe diese Thematik, aber auch die Stadt Barcelona noch einmal neu und intensiver kennengelernt. Auch konnte ich meinen Sprachgebrauch ein wenig üben und habe hier Fortschritte gemacht.

Für die NBS konnten wir identifizieren, wie wir die Zusammenarbeit in Zukunft stärken möchten, beispielsweise über die Teilnahme an Konferenzen an der UAB. Auch sind die Rahmenbedingungen für Studierendenmobilität durch die verschiedenen Gespräche klarer geworden.

Ich kann jedem die Teilnahme am Erasmus-Programm und den Schritt ins Ausland nur empfehlen. Ich würde es auf jeden Fall wieder tun.

Prof. Dr. Daniel Zerbin hat im Rahmen des Erasmus-Programms zwei Tage an unserer Partnerhochschule, der FH Campus Wien, unterrichtet.

Am 5. und 6. Oktober 2018 unterrichtete Prof. Dr. Zerbin im Rahmen des europäischen Austauschprogrammes Erasmus an der FH Campus in Wien, einer Partnerhochschule der Northern Business School. Die FH Campus ist mit fast 6.000 Studierenden eine der größten Hochschulen in Österreich.

Der gut gefüllte Hörsaal bestand aus Studierenden des 1. Semesters des österreichischen Bachelor-Studiengangs "Integriertes Sicherheitsmanagement". Die Studierenden hatten teilweise schon einen beruflichen Hintergrund und kamen von der (Militär-)Polizei oder aus der privaten Sicherheitswirtschaft. In der ersten Lehrveranstaltung vermittelte Prof. Dr. Zerbin den interessierten Zuhörern Basiswissen der Kriminologie. Im zweiten Abschnitt ging es um die speziellen Deliktsfelder "Eigentums- und Gewaltkriminalität". An den Beispielen des Phänomens "Einbruchdiebstahl" und dem Thema "Islamistischer Terrorismus" wurden den Studierenden kriminalwissenschaftliches Wissen aus der deutschen bzw. hanseatischen Perspektive vermittelt. Insbesondere mit Detailwissen zur Hamburger Zelle, den Attentätern des 11. September 2001, konnte das Interesse der Teilnehmer an dem Vortrag hoch gehalten werden. 

Insgesamt war die Entsendung eines Professors aus Hamburg nach Wien im Rahmen des europäischen Austauschprogramms ein Erfolg. Der kulturelle Austausch und die fruchtbare Intensivierung der Kontakte machte es für Studierende und Dozenten zu einer lohnenden Veranstaltung.