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Prinzipiell haben Sie an der NBS drei Möglichkeiten, die für Ihr Studium anfallenden Gebühren zu zahlen:

  • Zahlung des Gesamtpreises
  • Ratenzahlung (12 Monatsraten im Jahr)
  • Umgekehrter Generationenvertrag

Informationen zur Finanzierung der Studiengebühren haben wir Ihnen unten zusammengestellt. Darüber hinaus können Sie zum Thema "Studienfinanzierung" auf das kostenlose und objektive Beratungsangebot des Studierendenwerks Hamburg zurückgreifen.

Der Zugang zu Bildung sollte von der Persönlichkeit, den Veranlagungen, Interessen und Motivationen abhängen und nicht von dem finanziellen Hintergrund. Gleichzeitig sind wir als private Hochschule auf Studiengebühren angewiesen. Um jedem zu ermöglichen, an der NBS zu studieren bieten wir gemeinsam mit der CHANCEN eG ein solidarisches Finanzierungsmodell für die Studienbeiträge an: den Umgekehrten Generationenvertrag (UGV).

Wenn Sie den UGV als Finanzierungsmöglichkeit wählen und einen Förderplatz erhalten, werden die Kosten Ihres Studiums von der CHANCEN eG übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf Ihr Studium konzentrieren können. Im Gegenzug verpflichten Sie sich, auch späteren Generationen diese Möglichkeit zu geben, indem Sie – wenn Sie im Berufsleben tätig sind und über ein jährliches Mindesteinkommen verfügen – einen Anteil Ihres späteren Einkommens an die CHANCEN eG zur Finanzierung weiterer Studienplätze zurückzahlen. Auf diese Weise unterliegen Sie nach Ihrem Studium keiner fixen Schuldenlast, sondern zahlen einen prozentualen Anteil Ihres Einkommens zurück – und das im Einklang mit Ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Gleichzeitig ermöglichen Sie nach Ihnen kommenden Studiengenerationen ein sorgenfreies Studieren.

UGV erklärt

Details zu dieser Finanzierungsmöglichkeit finden Sie unter: www.chancen-eg.de. Alternativ können Sie sich von einem Ansprechpartner der CHANCEN eG telefonisch unter der +49 (0)30 54 90 9900 beraten lassen.

Bewerbung

Da die Anzahl der Förderplätze beschränkt ist, empfehlen wir Interessenten, sich frühzeitig, spätestens zwei Monate vor Studienbeginn, zu bewerben. NBS-Studierende aus höheren Semestern können sich bis spätestens zwei Monate vor Beginn des Folgesemesters bewerben. Es können sich alle Studierenden der NBS bis zu einem Alter von 40 Jahren bewerben.

Wenn Sie Interesse an einer Studienfinanzierung über den UGV haben, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Die Bewerbung für den UGV ist möglich, sobald Sie sich formal für Ihr Studium an der NBS angemeldet haben. Wenn Sie noch nicht bei uns studieren, melden Sie sich bitte zunächst zum Studium an. Kreuzen Sie bei "Zahlungsweise" an, dass Sie eine monatliche Ratenzahlung wünschen.
  2. Für die Bewerbung um einen UGV füllen Sie bitte das Antragsformular der CHANCEN eG aus. Sie brauchen nicht zu warten, bis Sie von uns eine Anmeldebestätigung für den Studiengang erhalten haben.

Geeignete Bewerber werden zu einem persönlichen Eignungsgespräch mit der CHANCEN eG eingeladen. In diesem Gespräch geht es um Sie als Person; Bonitäten, finanzielle Sicherheiten und Ähnliches spielen keine Rolle.

Ist Ihre Bewerbung erfolgreich, schließen Sie mit der CHANCEN eG einen separaten Vertrag. Für die Zeit Ihres Studiums wird die CHANCEN eG die Studiengebühren für Sie übernehmen.

Wichtig: Die Gebühren für das HVV-SemesterTicket sowie eventuelle Verlängerungsgebühren für das Studium sind keine Bestandteile des UGV und werden daher von den Studierenden direkt getragen.

Die Vollzeit-Studiengänge der NBS sind BAföG-berechtigt. Ziel des Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist es, deutschen Studierenden unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation die Möglichkeit zu geben, eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht. Die Höhe der zu erwartenden Zahlung variiert individuell und kann mit dem BAföG-Rechner annäherungsweise ermittelt werden. Alle Informationen rund ums BAföG erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die BAföG-Beantragung an Hamburger Hochschulen erfolgt über das Studierendenwerk Hamburg. Sollten Sie Hilfe bei der Beantragung benötigen, wenden Sie sich gern an unsere Mitarbeiter in der Administration (info(at)nbs.de).

Das Stipendium ist eine sehr attraktive Finanzierungsform, vor allem, weil hierbei keine zusätzliche finanzielle Belastung durch Zinsen entsteht. Man unterscheidet zwischen Voll- und Teilstipendien, je nachdem, ob die gesamten Studiengebühren gezahlt werden oder der Stipendiengeber (zum Beispiel Unternehmen) Ihnen "nur" einen Zuschuss zahlen.

Seit einigen Jahren können wir an der NBS mehrere Deutschland-Stipendien vergeben. Hier in Kürze die Fakten:

  • Einkommensunabhängige Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich
  • Für Vollzeit-Studierende aller Semester und Fachrichtungen an der NBS
  • Zulassungskriterien (Optionen):
    • Gute Noten und Studienleistungen
    • Verantwortungsbereitschaft
    • Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg
  • Mit BAföG kombinierbar
  • Zahlung für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit

Förderpartner

Dies sind die Förderpartner des Deutschlandstipendiums an der NBS. Bitte beachten Sie, dass die Bewerbung für einen bestimmten Partner nicht möglich ist:

    Anneliese und Bernd Karau
    https://stb-karau.de/hp435/Bernd-Karau.htm

    Das Ehepaar Karau bringt seit Jahren nicht nur Licht ins Dunkel der Steuern. Anneliese und Bernd Karau zeichnen sich auch durch ein hohes Maß an sozialem Engagement aus, welches nunmehr bereits über 30 Jahre andauert. Sie haben damit bereits das Leben in der Stadt und in der Metropolregion Hamburg mit prägen und gestalten können. Der Name Karau steht entsprechend für einen hohen Anspruch, die Gesellschaft mitzugestalten und verschiedene Entwicklungen zu fördern. Eben dies macht es für die NBS zu einer besonderen Ehre, dass sie sich bereit erklärt haben, selbst ein Deutschlandstipendium für Studierende der NBS zu übernehmen. Vor allem Studierende aus den Bereichen des Rechnungswesen und der Steuern können sich auf diese Förderung bewerben. 

    POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH
    http://www.power-gmbh.de/ 

    Securitas
    https://www.securitas.de/

    Die von der Securitas GmbH ÖPV und der Securitas GmbH Sicherheitsdienste geförderten Stipendien richten sich an Studierende des Studiengangs "Sicherheitsmanagement". Sie dienen dazu, Talente mit Interesse an der privaten Sicherheitswirtschaft zu fördern und zu unterstützen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die erworbenen theoretischen Kenntnisse im Rahmen des Securitas Traineeship oder eines Praktikums in der Praxis anzuwenden.

    Securitas ist der größte Anbieter professioneller Sicherheitslösungen in Deutschland und gehört zum international tätigen, börsennotierten Konzern der Securitas AB mit Hauptsitz in Schweden. Weltweit beschäftigen wir 335.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 53 Ländern, davon 20.500 in Deutschland. Ehrlichkeit, Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft sind unsere Werte.

    Soldaten und Veteranen Stiftung
    https://www.dbwv.de/der-verband/stiftungen-engagement/soldaten-und-veteranen-stiftung-svs/

    Das von der Soldaten- und Veteranen Stiftung gesponserte Deutschlandstipendium richtet sich explizit an ehemalige Zeitsoldaten bzw. an aktive Zeitsoldaten der Bundeswehr, welche ihr Studium derzeit im Rahmen einer Maßnahme des Berufsförderungsdienstes absolvieren. Einer Bewerbung ist ein entsprechender Nachweis zusätzlich beizufügen.

    Bewerbung

    Die Bewerbung erfolgt elektronisch an deutschlandstipendium[at]nbs.de oder in Papierform. Sie muss bis spätestens zum 1. Mai eines Jahres (Förderung für das nächste Wintersemester) eingehen. Folgende Unterlagen sind erforderlich:

    • Antrag auf Gewährung des Deutschlandstipendiums
    • Motivationsschreiben
    • Lebenslauf
    • Leistungsunterlagen (Abiturzeugnis, aktueller Leistungsnachweis)
    • Zulassungsbescheid (nur bei Studienanfängern)
    • Studienbescheinigung (bereits immatrikulierte Studenten)
    • Optional: Nachweise über besondere Leistungen: soziales, kulturelles, sportliches Engagement, Preise o. ä. 
    • Optional: Nachweise über besondere persönliche, familiäre oder soziale Situationen: z. B. Pflege eines Familienangehörigen

    Werden Sie Förderer

    Sie möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, ein Studium an der NBS zu absolvieren? Dann werden Sie jetzt Förderer und sichern Sie die Zukunft von Nachwuchskräften!

    Warum es sich unter anderem überhaupt lohnt, Förderer zu werden, erklärt Ihnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

    Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Herr Marc Petersen gerne zur Verfügung.

    Marc Petersen, M.A.
    Kanzler der Hochschule

    petersen[at]nbs.de 

    Die Aufnahme eines Studienkredits ist eine gängige Form der Studienfinanzierung. Informationen und exemplarische Kreditformen finden Sie hier:

    Viele deutsche Banken arbeiten im Bereich Studienkredite mit dem KfW-Studienkredit zusammen. In Hamburg vermitteln mehrere Banken den KfW-Kredit, darunter die Hamburger Sparkasse, die Volksbank und die Deutsche Bank. Eine mögliche Alternative zum Studienkredit in Hamburg ist das "Rollende Stipendium" (7 Jahre zinsloses Darlehen) der Patriotischen Gesellschaft Hamburg bzw. der E. W. Kuhlmann-Stiftung.

    Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Studienzentrum Quarree beantragen viele NBS-Studierende ihren Studienkredit in der Haspa-Filiale in der Schloßstraße 4, 22041 Hamburg. Die NBS hat dort feste Ansprechpartnerinnen, die Ihnen für Fragen per E-Mail und persönlich zur Verfügung stehen:

      Francesca De Toffol
      Schloßstraße 4
      22041 Hamburg
      Tel: 040 3579 6124
      Fax: 040 681966
      E-Mail: Francesca.DeToffol[at]haspa.de

      Sind Studiengebühren steuerlich absetzbar?

      Viele Studieninteressenten machen sich Gedanken über die mögliche steuerliche Berücksichtigung von Studiengebühren. Hier kann es schnell zu Neuregelungen kommen. Aus diesem Grund betrachten Sie die folgenden Absätze als Anregung, die eine steuerliche Fachberatung nicht ersetzen können und sollen.

      Wer gleich nach der Schule sein Studium aufnimmt, kann das Finanzamt im Regelfall nicht an seinen Kosten beteiligen. Zwar darf man Kosten für die eigene Berufsausbildung mit bis zu 6.000 Euro jährlich als Sonderausgaben geltend machen. Sonderausgaben wirken sich aber nur dann steuermindernd aus, wenn der Student im selben Jahr auch ein Einkommen über dem steuerfreien Grundfreibetrag erzielt. Dieser liegt zurzeit bei etwa 9.000 Euro jährlich bei Alleinstehenden.  Nur wer Steuern zahlt, kann auch Steuern sparen. Die Mitnahme der Kosten in das spätere Berufsleben, also ein Verlustvortrag, ist bei Sonderausgaben leider nicht möglich.

      Wer vor dem Studium bereits eine Berufsausbildung oder ein anderes Studium erfolgreich abgeschlossen hat, darf die Kosten als vorweggenommene Werbungskosten (oder bei später Selbstständigen als vorweggenommene Betriebsausgaben) abrechnen. Werbungskosten oder Betriebsausgaben sind im Gegensatz zu Sonderausgaben nicht auf 6.000 Euro jährlich beschränkt, sondern können in voller Höhe geltend gemacht werden. Außerdem können sie als steuerlicher Verluste in spätere Jahre vorgetragen werden. So profitieren auch Studierende, die während des Studiums noch kein steuerpflichtiges Einkommen erzielt haben. Übrigens: Eine Berufsausbildung wird nur noch als Erstausbildung anerkannt, wenn sie mindestens zwölf Monate mit mindestens 20 Stunden in Vollzeit dauerte und mit einer Abschlussprüfung endete. Eine "Ausbildung" beispielsweise zum Skilehrer kann also nicht geltend gemacht werden.

      Auch für viele wichtig: Eltern können die Studiengebühren ihrer Kinder nicht steuerlich geltend machen. Dies ist nur bei Schuldgeld für allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen möglich (vgl. § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG).