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Gleichstellung ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Hochschule. Wir verstehen Vielfalt als Stärke und setzen uns aktiv für Chancengerechtigkeit in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung ein. Dabei geht es uns nicht nur um die rechtliche Gleichstellung aller Geschlechter, sondern auch um die Förderung individueller Potenziale unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund, Alter, Behinderung, Religion oder sexueller Identität.

Unser Ziel ist es, eine diskriminierungsfreie und wertschätzende Umgebung zu schaffen, in der sich alle Mitglieder der Hochschule entfalten und erfolgreich sein können. Dazu entwickeln wir kontinuierlich Maßnahmen und Strukturen, die Gleichstellung fördern, Barrieren abbauen und strukturelle Benachteiligungen sichtbar machen und überwinden.

2025 ins Leben gerufen, ist die AG Diversität ein zentrales Gremium zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt an der Hochschule. Sie bringt Vertreter:innen verschiedener Statusgruppen zusammen und schafft damit einen Raum für unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Bedarfe.

Ihre Aufgabe ist es, Maßnahmen zur Diversitätsförderung zu entwickeln, deren Umsetzung zu begleiten und regelmäßig zu überprüfen. Dabei arbeitet die AG evidenzbasiert: Sie wertet Daten aus, führt Befragungen durch und nimmt Rückmeldungen aus der Hochschule auf, um gezielt Handlungsfelder zu identifizieren. Gleichzeitig fungiert sie als Anlaufstelle für Anliegen rund um Diversität und Diskriminierung.

Was die AG Diversität besonders ausmacht, ist ihr kontinuierlicher und dialogorientierter Ansatz. Sie versteht Diversität nicht als einmaliges Projekt, sondern als fortlaufenden Entwicklungsprozess, der aktiv gestaltet wird – mit dem Ziel, eine offene, respektvolle und inklusive Hochschulkultur nachhaltig zu stärken.

Die/der Gleichstellungsbeauftragte ist eine zentrale Ansprechperson für Fragen der Chancengleichheit und Gleichstellung an der Hochschule. Sie/er setzt sich dafür ein, dass alle Hochschulmitglieder unabhängig von Geschlecht und anderen Diversitätsmerkmalen faire und gleiche Entwicklungs- und Teilhabechancen erhalten.

Zu den Aufgaben gehört es insbesondere, auf die Einhaltung von Gleichstellungsgrundsätzen zu achten und entsprechende Prozesse aktiv zu begleiten. Die/der Gleichstellungsbeauftragte bringt die Perspektive der Gleichstellung in Gremien und Entscheidungsprozesse ein, wirkt bei Berufungs- und Auswahlverfahren mit und unterstützt die Hochschule dabei, Diskriminierung vorzubeugen und strukturelle Benachteiligungen abzubauen .

Darüber hinaus hat die/der Gleichstellungsbeauftragte umfassende Mitwirkungsrechte: Sie/er kann an Sitzungen aller Gremien teilnehmen, Stellungnahmen einbringen und ist in der Ausübung des Amtes unabhängig und nicht weisungsgebunden. Damit leistet die Funktion einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer chancengerechten und inklusiven Hochschulkultur.

Prof. Dr. Annette Olbrisch-Ziegler
Professur Volkswirtschaftslehre

olbrisch-ziegler[at]nbs.de