Der deutsche Manager Dr. Gero Nordmann forschte als Postdoktorand im September 2001 am renommierten MIT. In einem eindrücklichen Gespräch blickt er auf die Ereignisse damals zurück. Es geht zudem um gesellschaftliche Entwicklungen und technologischen Fortschritt – auch jenen der Künstlichen Intelligenz. Sein Buch "Amerika im Auge des Sturms" mit vielen Erfahrungen aus seinen Jahren in den Vereinigten Staaten wird im Anschluss an diese Folge kostenlos zum Download bereitstehen.
Im August 2001 kommt Gero Nordmann in die Vereinigten Staaten. Der promovierte Chemiker studierte zuvor in Göttingen und setzt als Postdoc seine Qualifizierung nun am Massachusetts Institute of Technology (MIT) fort. Der Wechsel nach Cambridge bedeutet für ihn zunächst vor allem einen wissenschaftlichen Aufbruch. Nur wenige Wochen später verändert sich die Welt. Am Morgen des 11. September erfährt Nordmann im Labor von einem vermeintlichen Flugzeugunglück in New York. Kurz danach steht er mit Kolleginnen und Kollegen in den Korridoren des MIT und sieht auf einem Bildschirm, wie das zweite Flugzeug in das World Trade Center fliegt.
Heute beschäftigt sich Gero Nordmann mit umfassenden Führungsprozessen, Personal- und Organisationsentwicklung. Als Vorstandsmitglied (Group Chief Project and People Officer) der Glatt-Gruppe, mit ihrem globalen Headquarter im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz, verantwortet er verschiedene zentrale Unternehmensfunktionen auf globaler Ebene, darunter Human Resources.
Das Gespräch führt Prof. Dr. Marcel Schütz, Professor für Organisation an der NBS, der auch die Sendung moderiert. KInote ist der Wissenschaftspodcast der interdisziplinären KI-Forschungsgruppe KIWIT, die gemeinsam von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Universität Bielefeld und der Northern Business School in Hamburg getragen wird.
Weitere Informationen zu dieser Folge auf der Webseite von KInote. In den Shownotes wird am Freitagabend auch das Buch von Gero Nordmann exklusiv zum Download bereitstehen.

